Minimal verarbeiteter Tofu (Seidentofu, weich, fest) ist purinarm und bei Gicht unbedenklich.
Tofu wird aus Sojamilch hergestellt und ist ein Grundnahrungsmittel der asiatischen Küche. Für Menschen mit Gicht ist vor allem die Art der Verarbeitung entscheidend: Während fester und weicher Tofu sowie Seidentofu wenig Purine enthalten, weisen frittierte (z. B. Tofu-Schnitzel) oder getrocknete Varianten (z. B. Tofu-Haut) einen höheren Puringehalt auf.
Studien geben Entwarnung: Der moderate Verzehr von Tofu wurde in populationsbasierten Untersuchungen nicht mit erhöhten Harnsäurespiegeln in Verbindung gebracht [1]. Im Gegenteil: Wer regelmäßig Tofu isst, hat in manchen Studien sogar ein geringeres Risiko für Gicht, da die pflanzlichen Purine anders verstoffwechselt werden als tierische [2].
Praktische Tipps für den Alltag:
Wie bei allen Lebensmitteln gilt: Auf die Zubereitung kommt es an. Tofu aus dem Asia-Imbiss oder tiefgekühlte, panierte Produkte sollten Sie meiden, da diese oft versteckte Fette und Zusatzstoffe enthalten, die purinreich sein können.
Mit KI recherchiert — keine medizinische Beratung. Fragen Sie eine qualifizierte Fachkraft, bevor Sie Ernährung oder Behandlung ändern.