Rhabarber
Rhabarber ist aufgrund seines pflanzlichen Ursprungs und niedrigen Puringehalts für Gicht meist unbedenklich. Allerdings enthält er sehr viele Oxalate, was bei empfindlichen
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Rhabarber ist ein Gemüse, das oft wie eine Frucht verwendet wird. Sein niedriger Puringehalt macht ihn grundsätzlich gichtfreundlich – Purine sind Vorstufen der Harnsäure, deren Anstieg Gichtanfälle auslösen kann. Allerdings enthält Rhabarber sehr hohe Mengen an Oxalaten (vor allem in den Blättern, aber auch im Stiel), die sich in den Nieren ablagern und Nierensteine bilden können. Für Gichtpatienten, die aufgrund ihrer Erkrankung oder der Einnahme von harnsäuresenkenden Medikamenten oft eine eingeschränkte Nierenfunktion haben, ist dies ein besonderes Risiko.
Auf der positiven Seite enthält Rhabarber viel Vitamin C, ein Antioxidans, das in einigen Studien mit einer leichten Senkung des Harnsäurespiegels in Verbindung gebracht wurde. Zudem liefert er Ballaststoffe und weitere Antioxidantien wie Anthocyane, die entzündungshemmend wirken können.
Fazit: In Maßen genossen (z. B. 1–2 Stangen pro Portion) ist Rhabarber für die meisten Gichtpatienten unbedenklich. Wer jedoch zu Nierensteinen neigt oder eine stark eingeschränkte Nierenfunktion hat, sollte auf Rhabarber verzichten oder dies mit einem Arzt besprechen.
Informationen mit KI recherchiert — keine medizinische Beratung.