Papad
Papad ist bei Gicht generell unbedenklich, da die Purine pflanzlich sind. Achte aber auf Salzgehalt und Zubereitungsart.
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Allgemeine Übersicht
Papad, auch als Papadam bekannt, ist ein dünnes, knuspriges Fladenbrot, das typischerweise aus Linsenmehl, Urdbohnenmehl oder Reismehl hergestellt wird. Es ist ein fester Bestandteil der indischen Küche und wird oft als Beilage oder Snack serviert.
Gichtverträglichkeit
Papad enthält pflanzliche Purine, die im Gegensatz zu tierischen Purinen nur einen geringen Einfluss auf den Harnsäurespiegel haben . Studien zeigen, dass pflanzliche Purine das Gichtrisiko nicht signifikant erhöhen .
Risikofaktoren
- Hoher Salzgehalt: Ein einzelner Papad kann bis zu 226 mg Natrium enthalten, was bei regelmäßigem Verzehr zu Bluthochdruck und Nierenbelastung führen kann .
- Acrylamid: Frittierte Papads können Acrylamid bilden, eine potenziell krebserregende Substanz, die bei der Gichtbehandlung vermieden werden sollte .
Zubereitungsempfehlungen
- Geröstete oder aus der Heißluftfritteuse zubereitete Papads sind die beste Wahl.
- Vermeide frittierte Varianten, um die Aufnahme von Acrylamid und überschüssigem Öl zu reduzieren.
- Selbstgemachte Papads mit reduziertem Salzgehalt sind ideal.
Quellen
Choi HK, et al. Purine-rich foods, dairy and protein intake, and the risk of gout in men. N Engl J Med. 2004. Zhang Y, et al. Cherry consumption and decreased risk of recurrent gout attacks. Arthritis Rheum. 2012. FoodData Central. USDA. 2023. EFSA Panel on Contaminants in the Food Chain. Acrylamide in food. EFSA Journal. 2015.
Informationen mit KI recherchiert — keine medizinische Beratung.