Remouladensoße
Arm an Purinen, enthält aber oft Maissirup mit hohem Fructosegehalt, der die Harnsäure erhöhen kann.
Hinzugefügt von vblinden
Remouladensoße ist grundsätzlich purinarm, da sie auf Milchprodukten, Eiern, Öl und Essig basiert. Das Problem liegt in der häufig zugesetzten Süße: Viele günstige oder industriell hergestellte Saucen verwenden Maissirup mit hohem Fructosegehalt (HFCS) oder andere Fructosekonzentrate. Fructose wird im Körper direkt zu Harnsäure abgebaut und kann bei Gichtpatienten einen akuten Schub auslösen .
Zusätzlich enthalten viele Fertigsaucen viel Salz, was den Blutdruck erhöhen und die Nierenfunktion belasten kann. Bei Gicht sind intakte Nieren besonders wichtig, um Harnsäure auszuscheiden. Außerdem kann eine salzreiche Ernährung das Gewichtsmanagement erschweren – ein weiterer Risikofaktor für Gicht .
Wer nicht auf Remouladensoße verzichten möchte, kann sie aus Mayonnaise, Joghurt, Gurken, Dill und Zitronensaft selbst zubereiten. So lässt sich der Fructose- und Salzgehalt kontrollieren. Achten Sie auch auf zuckerfreie Varianten im Handel, die mit Süßstoffen arbeiten.
Informationen mit KI recherchiert — keine medizinische Beratung.