Getrocknete Pflaumen haben einen moderaten Puringehalt (~30–60 mg pro 100 g) und gelten bei maßvollem Verzehr als akzeptabel für Gichtpatienten. Sie liefern Ballaststoffe, Kalium und Antioxidantien (u. a. Neochlorogensäure und Chlorogensäure), die oxidativen Stress und Entzündungen reduzieren können. Allerdings sind Trockenfrüchte eine konzentrierte Quelle natürlicher Zucker (Fruktose), und ein übermäßiger Fruktosekonsum kann den Harnsäurespiegel erhöhen. Eine Portion von 3–4 Trockenpflaumen (≈40 g) löst wahrscheinlich keinen Schub aus, aber regelmäßiger Überverzehr könnte problematisch sein. Pflaumensaft ist zuckerreicher und sollte mit mehr Vorsicht genossen werden.
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