Brathähnchen

Mit Maß

Geflügel mit mäßigem Puringehalt: Hautlose Stücke sind meist in Ordnung, doch Haut, Bratensaft und Soße erhöhen das Schubrisiko.

Puringehalt

Hähnchen ist ein Lebensmittel mit mäßigem Puringehalt. Die groben Werte liegen bei etwa 100–200 mg Purine pro 100 g, wobei dunkles Fleisch, Haut und Keulenteile am oberen Ende und hautlose Brust am unteren Ende liegen. Eine Portion von 100–150 g hautlosem Brathähnchen ist für die meisten Menschen mit Gicht im Allgemeinen akzeptabel, insbesondere wenn eine harnsäuresenkende Therapie erfolgt und der Rest der Tagesernährung purinarm ist.

Worauf man achten sollte

Brathähnchen aus dem Restaurant und Supermarkt wird häufig in Salzlake eingelegt oder mit Salzlösung gespritzt, sodass der Natriumgehalt hoch sein kann — relevant, weil Bluthochdruck und eingeschränkte Nierenfunktion oft mit Gicht einhergehen. Die Haut und der in der Pfanne verbleibende Bratensaft konzentrieren sowohl Fett als auch Purine, daher sollte die daraus hergestellte Soße besser gemieden werden. Innereien, Leber und jede Füllung auf Organbasis sollten ganz vermieden werden.

Praktische Tipps

Die Haut vor dem Essen abziehen, die Brust gegenüber Keule und Schenkel bevorzugen, die Portionen bei etwa 100–150 g halten und mit Gemüse und viel Wasser servieren. Brathähnchen nicht mit Bier, zuckrigen Erfrischungsgetränken oder süßen Glasuren kombinieren, da diese den Harnsäurespiegel unabhängig davon erhöhen. Während eines Schubs oder bei häufigen Anfällen sollte es als gelegentliche Mahlzeit und nicht als wöchentlicher Standard gelten.

Dies sind allgemeine Informationen und keine medizinische Beratung.

Mit KI recherchiert — keine medizinische Beratung. Fragen Sie eine qualifizierte Fachkraft, bevor Sie Ernährung oder Behandlung ändern.