Halloumi

Mit Maß

In Salzlake eingelegter Käse mit niedrigen bis mäßigen Purinen, doch viel Salz und gesättigtes Fett machen große Portionen bei Gicht ungünstig.

Für Gicht relevante Nährwerte

Halloumi ist ein halbfester Käse aus der Salzlake, traditionell aus Schafs- oder Ziegenmilch hergestellt und oft mit Kuhmilch gemischt. Wie bei den meisten Käsesorten ist sein Purin­gehalt bescheiden – deutlich niedriger als bei Innereien, Sardellen oder Sardinen – und Milchprodukte werden als Gruppe in epidemiologischen Studien durchweg mit einem geringeren Gichtrisiko in Verbindung gebracht. Fruktose, Alkohol oder Hefeextrakt sind kein Grund zur Sorge.

Die eigentlichen Probleme sind Salz und Fett. Da Halloumi in Salzlake gelagert wird, kann eine Portion von 100 g für viele Erwachsene fast die Hälfte der täglichen Natriummenge enthalten. Eine hohe Natriumaufnahme ist für Gichtpatienten wichtig, weil Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Erkrankungen häufig mit Gicht einhergehen und überschüssiges Salz beide verschlimmert. Halloumi ist zudem fett- und kalorienreich, und gesättigte Fettsäuren sowie Gewichtszunahme werden mit Insulinresistenz in Verbindung gebracht, die den Harnsäurespiegel erhöht.

So lässt er sich integrieren

Betrachten Sie Halloumi eher als Geschmacksakzent denn als Hauptproteinquelle. Eine Portion von 30–50 g, ohne zusätzliches Öl gegrillt, trägt kaum zur Purinlast bei. Kombinieren Sie ihn mit Gemüse, Vollkornprodukten und viel Wasser und beschränken Sie ihn auf gelegentliche Mahlzeiten. Wenn Sie Bluthochdruck oder eine Nierenerkrankung haben, seien Sie besonders zurückhaltend.

Dies sind allgemeine Informationen und keine medizinische Beratung.

Mit KI recherchiert — keine medizinische Beratung. Fragen Sie eine qualifizierte Fachkraft, bevor Sie Ernährung oder Behandlung ändern.