Hähnchen ist nur mäßig purinreich, doch Frittieren, Weißmehlbrötchen und viel Natrium machen dieses Sandwich für Gicht zur gelegentlichen Wahl.
Hähnchen ist ein Fleisch mit mäßigem Purinanteil – grob 100–150 mg Purine pro 100 g bei hellem Fleisch, deutlich unter Innereien, Sardellen oder Muscheln. Ein frittiertes Hähnchen-Sandwich enthält oft 100–150 g Hähnchen, sodass ein Sandwich einen nennenswerten Anteil der täglichen Purinaufnahme decken kann. Für die meisten Menschen mit Gicht sind mäßige Portionen Hähnchen akzeptabel; das Risiko entsteht, wenn man Geflügel mit anderen Purinquellen kombiniert oder es in sehr großen Portionen isst.
Frittieren in raffiniertem Öl, eine Panade aus Weißmehl und ein weiches Weißmehlbrötchen liefern raffinierte Kohlenhydrate und Fette, die im Allgemeinen entzündungsfördernd wirken. Süße Glasuren, Honigbutter sowie Honig-Senf- oder Barbecue-Sauce liefern Fruchtzucker, der die Harnsäureproduktion erhöht. Der Natriumgehalt liegt häufig bei 900–1.500 mg pro Sandwich, was wichtig ist, wenn zusätzlich Bluthochdruck oder Nierenprobleme bestehen.
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