Schokoladeneis

Mit Maß

Schokoladeneis ist im Allgemeinen arm an Purinen und daher bei Gicht in moderaten Portionen meist unbedenklich. Die Hauptprobleme sind zugesetzter Zucker und gesättigte Fette.

Überblick

Schokoladeneis wird hauptsächlich aus Milch, Sahne, Zucker und Kakao hergestellt. Anders als Innereien, Meeresfrüchte oder Alkohol enthält es nur sehr wenig Purin, die Verbindung, die zu Harnsäure abgebaut wird [1]. Damit gehört es zu den weniger problematischen Desserts für Menschen mit Gicht.

Fructose und Zucker

Das Hauptproblem bei Gicht ist der Zucker. Die meisten industriell hergestellten Eissorten werden mit Saccharose, die zur Hälfte aus Fructose besteht, oder mit Maissirup mit hohem Fructosegehalt gesüßt. Der Fructosestoffwechsel erhöht die Harnsäureproduktion, und eine höhere Aufnahme ist mit einem höheren Gichtrisiko verbunden [2]. Die Portionsgröße spielt eine Rolle: Eine kleine Portion ist deutlich weniger problematisch als eine große Schale.

Vorteile von Milchprodukten

Studien zu Milchprodukten deuten darauf hin, dass fettarme Milch und Joghurt mit einem geringeren Gichtrisiko verbunden sein könnten, möglicherweise durch Effekte auf die Harnsäureausscheidung [3]. Eis ist jedoch nicht fettarm, daher sind diese Vorteile begrenzt.

Praktische Tipps

Wählen Sie kleinere Portionen, bevorzugen Sie Sorten mit weniger zugesetztem Zucker und kombinieren Sie Eis nicht mit Alkohol, besonders nicht mit Bier, das die Harnsäure stärker erhöht. Ausreichendes Trinken und ein gesundes Körpergewicht unterstützen ebenfalls eine gute Gichtkontrolle [4].

Diese Informationen sind allgemein gehalten und stellen keine medizinische Beratung dar.

Mit KI recherchiert — keine medizinische Beratung. Fragen Sie eine qualifizierte Fachkraft, bevor Sie Ernährung oder Behandlung ändern.